Fallstudie: Wie The Book Affair mit Hilfe von Kreativen einen Debütroman auf den Markt brachte

12. Januar 2026

Bei der Veröffentlichung eines Debütromans geht es nie nur um Sichtbarkeit. Es geht um Neugier und Gespräche.
Als The Book Affair die Veröffentlichung von „En ganska ond man“ – dem Debütroman des renommierten Drehbuchautors Robin Muhr – vorbereitete, wollte man, dass das Buch wie eine Entdeckung wirkt und nicht wie Werbung.

Die Herausforderung

Das Buch hatte bereits kritisches Lob erhalten. Aber Aufmerksamkeit führt nicht automatisch zu Diskussionen.

Das Ziel war klar: „
“ In den sozialen Medien sollten organische Gespräche rund um das Buch entstehen und die Neugier der Menschen wecken.

Die Idee

Anstatt traditionelle Werbung zu betreiben, öffnete The Book Affair die Kampagne für Kreative. Sie luden Instagram-Kreative ein, das Buch auf ihre eigene Weise zu interpretieren. Keine Skripte. Keine erzwungenen Botschaften. Nur ehrliches, persönliches Storytelling.

Die Einrichtung

Kampagne offen für Kreative auf Instagram

  • 89 Kreative haben sich beworben

  • 7 Schöpfer wurden ausgewählt

Ergebnisse:
Feed-Beitrag (Bild oder Video)
Begleitende Geschichten

Schwerpunkt:
Persönlicher Ton
Kreative Freiheit
Neugier statt Umsatz

Die Ausführung

Jeder Schöpfer näherte sich dem Buch auf unterschiedliche Weise. Einige konzentrierten sich auf die Stimmung. Andere auf die Figuren. Wieder andere auf das Gefühl, das die Geschichte hinterließ. Der Inhalt wirkte authentisch. Das Buch wurde Teil der Welt des Schöpfers – es war nicht nur ein Fremdkörper darin. Jeder Beitrag hob „En ganska ond man“ von Robin Muhr hervor und blieb dabei der Stimme des Schöpfers treu.

Die Ergebnisse

  • Insgesamt über 95.000 Reichweite

  • 1,2 % Interaktionsrate

  • Starke Interaktion in Kommentaren und Stories

Noch wichtiger:
Die Leute haben das Buch nicht nur gesehen. Sie haben auch darüber gesprochen.

Warum es funktioniert hat

Die Schöpfer genossen Vertrauen, wurden aber nicht kontrolliert. Kreative Freiheit führte zu Authentizität, weil die Botschaft menschlich blieb und das Produkt im Mittelpunkt stand. Keine Reibungsverluste. Keine Zwischenhändler. Nur die Schöpfer und eine Geschichte, die es wert war, erzählt zu werden.

Das Fazit

Kreative ersetzen nicht das Marketing. Sie machen es glaubwürdig. Wenn Sie möchten, dass Ihnen die Menschen zuhören, lassen Sie die richtigen Stimmen sprechen.